Montag, 20. März 2017

1 †
Und allen war klar, dass die Musik für uns die einzige Möglichkeit, der einzige Ausweg ist.

Mittwoch, 15. März 2017

I know I can't go wrong

1 †
meine gedanken, mein gehirn hat sie verschluckt in den großen, gewaltig, zerstörenden wellen. ichhabe so ziemlich alles bisher in meinem Leben überlebt. die Schule, die arbeit, freunde und familie.

mein leben hat ohne dich erst richtig angefangen. du hast es zu beginn gererttet, mich sterben lassen als du gingst und es damit ein letztes mal besser gemacht. verdammt, ich möchte in schönen worten schreiben, wie gut es mir ohne dich geht und glaub mir das tut es wirklich. allerdings ist es schwierig nicht alle paar sekunden zurück zudenken und dann herrscht dieses wort durcheinander in mir. nachts füllen die dinge die du sagtest meinen kopf. wir hatten verbotene welten, die wir stolz erfanden. ich war vor fast vier jahren naiv genug zu glauben, es sei alles richtig, während ich für dich nur eine kleine spielerei war, genaustens geplant.  ich lebe dank dir, ohne dich wieder um einiges mehr. allerdings nicht mehr für dich oder wegen dir. sondern weil ich es möchte, gerade dir zum trotz möchte ich wieder unfassbar glücklich sein, verdammt! 

bereuen ist ein wort, welches keineswegs in meinen wüsten, verworren gedanken korridoren auftaucht, wenn ich an unsere erlebten, verrückten dinge zurück denke. verrückt und nicht von dieser langweiligen welt. wir haben die dinge immer angepackt, das beste herausgeholt, so abgefuckt die situation, ausgebrannt wir auch waren. überstreut mit bunten farbenfrohen zuckerstreußeln. gelacht, selbst wenn uns nach heulen war. aus dem einfachen etwas neues gemacht. von den letzten moment an, zurückgespult wie ein altes videoband, bis vor über einem jahr wir unsere etwas andere art einer begegnung zu haben. streiche mit den fingerspitzen sanft und leicht über die bereits verblassenden fotos in meinem gedächtnis. unterdrücke die tränen, wenn ich die augen wieder für die welt vor mir öffne, und in dein gesicht in meinen gedanken blicke. anders siehst du aus, fremd. wie ein verzerrter, blasser schatten im sonnenlicht. verzerrt. nicht echt, dennoch da. einen veschwommene illusion. auf händen und füßen, getrennt von dem was du warst. jetzte lebst du dein scheinbar glückliches leben weit entfernt von mir und ich frage mich ernsthaft, ob du diese art von aufmerksamkeit verdienst in meinen gedanken, in denen ich jeden einzelnen moment analysiere und deuten mag. sicherlich nicht, denn du tust es genauso wenig, wie ich es eigentlich selbst tun sollte. du denkst keinen augenblick an mich und wenn... wenn mit abscheu und hass. vor einiger zeit konnte ich dies auch. doch ich habe diesen hass und die wut zu dir aufgegeben.
manchmal lässt mich diese wut voller enttäuschung tief in mir toben. heftig, bis sie an die oberfläche gespült wird, zusammen mit dem schleimigen monster voller hass überdeckt.

doch jetzt wütet eiserne gleichgültigkeit in mir, einzig die erinnerungen halten mich an dir.

wenn du das hier liest, dann sei dir gewiss: ich bin nach langer zeit zuück im leben, arschloch! ach, ich wünsche mir so sehr, dass deine augen das hier lesen.
denn es wir zeit. es wird zeit den weg bis zum ende zu gehen, konfrontationen mit dem schicksal zu ertragen und nicht ein einziges mal zurückzublicken. verstehst du eh nicht.

wirst an mir vorbeiziehen, wie einst die wildesten, größten stürme mit solcher kraft die häuser und bäume umzuschmeißen. jahrhunderte lang her. fataler schaden, der bis heute zu erkennen ist. dennoch ... sie haben alle überlebt. 

ich weiß ich kann nicht falsch gehen mit meinen freunden und der musik. ich glaube ich bin schon ziemlich nah dran am ziemlich unfassbar glücklich sein. jeder hat doch diesen einen meschen, an dem er für immer hängt, egal wie lange und intensiv die bezeiehung war. vielleicht brauche ich zum millionsten mal einen symbolischen abschluss von dir.

mach's gut.

Montag, 13. März 2017

I'll keep you safe, you keep me wild

0 †


Der gestrige Tag war wohltuend geruhsam. Lange waren wir unterwegs, Kaffee trinken, frühstücken. Beisammen saßen wir eine ungewisse Zeitlosigkeit dort an diesem wunderschönen Ort, verfolgten mit unseren Augen das Umfeld im Café. Wir sprachen über vertraute Dinge, über die ich nur mit ihm sprechen kann. Schon immer nur mit ihm. Allerdings auch über alltägliche Dinge, wie zum Beispiel sein Studium, meine Arbeit, Tattoos, unsere Freunde und natürlich Musik. Es existieren Menschen auf dieser Welt, mit denen kann ich recht zwanglos reden, während ich bei anderen nicht weiß, wie zum Teufel ich kommunizieren soll, trotz aller mühe jedes Wort in der ausgetrockneten Kehle versteift. Ersteres der beiden Punkte, sind für mich wahre Schätze. Meine beste Freundin, mit der ich für immer verewigt unter der Haut bin, da wir uns so wahnsinnig kitschig es auch sein mag, ein gemeinsames Tattoo stechen lassen haben.
I'll keep you safe, you keep me wild 
You keep me wild, I'll keep you safe
Sie ist der Mensch, der blieb, als damals alle gingen im Sturm des Lebens. Umso mehr schweißte uns das zusammen. Zwei winzige Blätter, hoch und tief fallend, dennoch nie alleine. Sie ist der Mensch, mit dem ich mehr als vier mal im Jahr dieselbe Band live gesehen habe, in der ersten Reihe Standen  und unser Leben, die Musik feierten. Der Mensch, der unwissend mit einem gebrochenen Fuß in den Moshpit ging und den Spaß ihres Lebens hatte. Als sie einmal nicht mit konnte auf das Konzert, wegen Krankheit, machte ich mich vor dem Gitarristen nach dem Konzert zum Affen (zumindest in meinen Augen, da mein Mund wieder schneller war) und bat ihn, meiner besten Freundin eine Sprachnachricht zu schicken, da sie tot unglücklich Daheim liegt, aufgrund des versäumen des Konzerts. Sie erzählt mir auch noch heute, wie sie um 4 Uhr morgens im Halbschlaf die Nachricht anhörte und gar nicht realisierte wer da sprach. 
Fortan kommt sie wirklich zu jedem Konzert mit, da allein schon die hinfahrt ohne sie beschissen ist.
Wir kauen dann wirklich jeden Peinlichen oder Freudigen Moment unserer gemeinsamen Zeit durch und lachen herzlich darüber, wie ich es nur mit ihr kann. Als nächstes steht ein Broilers Konzert auf dem Plan, zusammen mit ihrer Schwester, Bruder und ihrer Mum, mit denen ich mich verstehe, als wäre es auch meine Familie. Die Zeit vergeht so schnell und der Wind unserer Freiheit trägt uns fort.

Schätze in meiner Liste sind auch meine Freunde mit denen ich zusammen Musik mache. Diese Menschen, mit mehr Verrückheit und Freude in der Seele, als dieses Kalte Leben uns nehmen kann.

Und er, der es schafft meine teils deprimierten Launen beisammen zu halten, diese in Lebenslut zu verwandeln und Zweifeln beseitigst. Unsere Beziehung ist undefiniert, lässt sich nicht darlegen und ich möchte mir momentan keine fehlgeleiteten, geisttötende Illusionen herbeirufen. Tanzt leicht und fremd mit mir dem Gefühl der Einsamkeit entgegen.

Samstag, 11. März 2017

himmelblau

1 †


Nein, ich möchte bleiben wo ich bin. Auf der Flucht vor meinen Möglichkeiten.

Den Kopf an das Fenster gelehnt, die Kälte des Glases an der Schläfe spürend. Den Blick scheu auf die Landschaft Außerhalb des warmen Raum gerichtet. Farbenprächtigt und fürstlich erleuchtet im Schatten der blutvollen Sonne, klamm und gar Seelenlos in den eigentlich ursprünglichen Farben.
Definitionslose Urgestalten von grellfarbenden, ausgemalt gedrängten Punkten, behelligen und zerstreuen meine Netzhaut, die sich von diesem Lichtspiel allerdings lieber distanzieren würde.

Ich hebe meinen Kopf an. Bittere Nackenschmerzen machen sich bemerkbar. Die unendliche Weite des Himmels, welche sich nur erahnen lässt. Sie lässt mich in diesem Moment denken, lässt mich fühlen. Trinkt sich an der Farbe darinnen satt, und durchbricht dabei eine Spiegelwelt. Vom himmelblau durchtrunken, im reinsten Licht.

Mein Kopf tut weh. Bilder im Kopf drehen sich um eingeschlafene Rituale, verlorene Gesichter und verbrannte Emotionen, die sich nicht abstellen lassen. Gedanken, bunt leuchtend. Trist und grau. Atomkrieg in meinem Schädel.

Mir fällt es so schwer, diese Wörter oder überhaupt etwas zu tippen. Denn diese Worte leiden seit langer Zeit an akutem Lampenfieber und nichts scheint gut genug.

just the two of us

0 †



Urlaub. Zwar Daheim, allerdings möchte ich nichts anderes momentan. Alles andere ist zu teuer und so einen drang nach Urlaub in der Sonne verkam mir noch nie. Bevorstehende Reisen werden demnach spontan geplant und beschränken sich höchstens auf einen Tag. Leider geht so ein Urlaub nicht ewig. Ein Konzert steht bevor. Viele Menschen, Gedrücke und stickige Luft. Dinge, die ich eigentlich nicht mag, aber die ich dann doch vermisse, wenn ich nicht dort bin.

Morgen gehen wir Frühstücken. Wir besteht logischerweise aus mir und einem Jungen Mann, welchen ich sehr gern habe, was laut seiner Aussage auf Gegenseitigkeit beruht. Das Café in welches wir gehen, kenne ich durch meine beste Freundin. Es ist einfach wunderbar dort. Sehr rustikal und gemütlich im Französischen Stil gehalten. Ich liebe solche Orte. Ich kenne nur leider viel zu wenige davon. Danach wollten wir mit dem Auto los fahren und schauen an welchem Ort wir landen. Beim Autofahren kann ich wunderbar nachdenken. So lernt man gleich die Gegend kennen. Ich lebe hier bereits nun seit 20 Jahren, habe allerdings das Gefühl noch längst nicht alle schönen Orte gesehen zu haben. 

Ich sehne mich nach der kommenden Woche. Endlich Zeit zum entschleunigen.
 

Dienstag, 7. März 2017

I wanna always feel like part of this was mine

0 †
Du bist meine schönste Erinnerung und zugleich mein größter Fehler, welcher einst mein Leben zunichte gemacht hat. Damals.
Ich möchte nicht vergessen. Jeder Gedanke ist einmalig in dieser kühlen Gegenwart. Schäumt sich in einer bedauerlich winzigen Ära in mir auf.
Alles danach sind transparente Bruchstücke. Lösen sich auf. Werden Wertlos nach all den Jahren. Allmählich, wie als hätte es sie nie gegeben. Mich. Dich. Alles. Möglicherweise breschen sie während der Reise gegen eine unsichtbare Mauer, zerbersten zu geringfügigen bedeutungslosigkeiten.
Danach pralle ich in einer Realität auf, weiß nicht ob diese so geschehen ist, wie meine Überbleibsel es mir flüstern. 
Als wäre alles nie hereingebrochen über mich. Jedoch weiß ich, es war wundervoll.
Vergesse dich mit gutem Gewissen aber niemals unsere Zeit.

life is moving on quite nicely actually

0 †
Schon wieder Ich.

Ich habe in all den Jahren, da es so ruhig hier wurde, klassisches Tagebuch geführt. Nachdem ich drei Bücher voll geschrieben habe, begann es mich zu langweilen. 
Jedes einzelne Wort verbrannt, welche nicht gerade positiv behaftet waren. Selbst wenn ich jede Krise überwunden habe. Dieses vernichtungs Ritual sollte mir symbolisieren: Hör auf so wahnsinnig viel zu denken! Dasselbe wollte ich auch mit diesem Blog hier machen, allerdings hänge ich so wahnsinnig hier dran, dass ich noch nicht mal eine neue URL oder einen neuen Titel erstellen möchte, auch wenn der gesamte Blog schon Urgestein ist. Sicher, ein Neubeginn wäre am einfachsten, jedoch mag ich, wie schon im letzten Post erwähnt, diese Melancholie, die sich (für mich persönlich) zwischen diesen Aufschrieben befindet. So viel Arbeit und Liebe steckt hier drin (Ich bin jetzt 20, als ich diesen Blog ertsellt habe war ich 15, 16 Jahre jung). Bin ziemlich aus der Übung gekommen. Vieles hat nichts mehr mit heute zutun, trotzdem möchte ich versuchen einiges wieder aufzugreifen, selbst wenn ich eindeutig die Vergangenheit von Heute differenziere.

Also. Himmel! Wo soll ich anfangen? 
Bald habe ich Urlaub und so vieles ist geplant. Zum einen ein neues Tattoo in den Nacken. Ich sollte dazu sagen, mein erstes Tattoo war geplant von vorne bis hinten. Also so richtig mit Termin im Studio. Alles andere ergab sich eher sehr spontan im Wohnzimmer, so nach dem Motto "Hey, hast'e Zeit? Tätowierer ist in the house." um 22 Uhr abends bis 6 Uhr morgens Sonntag, weil eben alle unter die Nadel wollten. Ich liebe meine Freunde. An diesem Abend ergab sich auch mein Tattoo am Unterarm, welches eigentlich mein gesamtes Leben widerspiegelt. Es ist ziemlich schwer zu begreifen, jedoch bin ich wahnsinnig froh es gemacht zu haben. Spontane Ideen sind wohl die besten!






Genug Schwärmerei. 

Zum anderem Plane ich noch einen Tagesausflug ans Meer. An welches Meer genau ist eine sehr gute Frage. Fakt ist ich gehe definitiv alleine. Menschen habe ich genügend um mich herum den ganzen Tag. 
Wenn es um das Thema Menschen geht, weiß ich mittlerweile auch bei diesen, in welchem Winkel ich in die Eier treten muss. Ich habe gelernt Diskussionen an mich zu reißen und meinen Gesprächspartner zum schweigen zu bringen, also wenn es unbedingt sein muss mutiere ich in diesem Punkt zu einer sehr unnetten Person, sollte mein Gegenüber ein verdammtes Arschloch sein. Ich kann dies nur gutheißen, da dieser Gutmensch in mir mich an meine Grenzen des ertragbaren bringt. Trotzdem, wird mir jeden Tag im Einzelhandel bewiesen: Ich bin verdammt nett. Fuck you! Ein sehr guter Fortschritt, bedenke ich diese ekelhafte Schüchternheit, die ich noch vor wenigen Jahren zu Tage legte. 
Jedenfalls wird das vorerst mein letzter Urlaub sein, da im Mai mein Berufswechsel ansteht. Zu Beginn erst als Aushilfs-Landschaftsgärtner, jedoch ab September die Ausbildung. Evtl. darf ich auch auf zwei Jahre verkürzen wegen meines Abschluss, allerdings würden mich drei Jahre auch nicht umbringen, da weniger Stress, den man ja eh schon in einer Ausbildung zu genüge hat.
Die nächsten zwei Tage habe ich ersteinmal frei. Überstunden abbauen. Yeah! 


Leider sind sämtlicher meiner Lieblingsblogs, die ich  total gerne gelesen habe, zur selben Zeit inaktiv geworden wie ich. Leute, gibt es euch noch? :)

Montag, 6. März 2017

life of a fool

0 †
Mir fehlt das Gefühl von Isolation, die Ruhe vor dem Leben.  Zurückgezogen sein.

Im Moment. Das falsche Wort. Seit zwei Jahren. Vor einem Jahr befand ich mich im Prüfungsstress, heute spannt mich die Arbeit ein  und zum guten Glück die Musik. Weniger Zeit zum nachdenken, doch manchmal schweife sehr weit ab und ich frage mich warum ich mich dorthin gedacht habe. Oft und gerne mache ich dies. Mit Gleichgültigkeit, manchmal Wut oder sogar mit einem fetten Lächeln im Gesicht. Und dann bin ich aufeinmal wieder da, in der realen Welt. Es fängt mit blauen Himmel und Vogelsang an. Einzigartig. Wiedererkennbar.  Dennoch möchte ich nicht beim zurück blicken, über das stolpern was vor mir liegt. Mir selbst im Weg stehen kann ich nämlich verdammt gut. Ich versuche mich selbst neu kennenzulernen jeden Tag. Früher gab es in meiner Existensform nur die Nacht. Erst als alles dunkel geworden ist, sah ich den Ausgang Heute begnüge ich mich auch mal mit dem Tag. Seltsam.

Ich vermisse ein wenig diese Zeiten hier. Genau das. Welch Dramatik und Herzblut ich früher immer in diese Posts gesteckt habe. Okay, manchmal schüttle ich echt den Kopf über das geschriebene aber dann ist es nun einmal so. Jetzt, drei Jahre später ist so vieles anders. Besser und vielleicht auch das ein oder andere schlechter. Wer weiß.
All die lieben Mädels, welche ich hier kennen gelernt habe.  Es ist still hier geworden. Mitsamt mir. Ich denke oft an die ein oder andere hier. Hat sich eurer Leben auch so verändert? Ich hoffe doch nur zum guten. Wahnsinn, oder? Es ist alles so fremd geworden und doch mag ich es ein wenig. Eine Ausbildung die mir wirklich Freude bereitet. Neue Freunde, alte Freunde, Erinnerungen und Tattoos, die ich damals schon wollte und sich nun langsam vermehren. Tattoos and Memories. Eigentlich wie damals. Nur anders.
Ich wünsche euch etwas 💚🤘

Donnerstag, 19. Januar 2017

Alte Geschichten

0 †
Ich hänge an alten Geschichten. An meinen. Eine evtl. einmalige Laune trieb mich heute dazu diese alte Geschichte auszukramen und mal wieder Hallo zu sagen. Ich mag diese alte melancholie, die ich hier verspüre, selbst wenn sie längst aus meinem Leben verschwunden ist. Also:

Hallöchen.
Eigentlich weiß ich gar nicht was ich schreiben soll. Ich genieße momentan mein freies Leben ohne Schule, nachdem ich mehr oder weniger mein Abitur erfolgreich geschafft habe im letzten  Jahr. Jeglich mein Teilzeit Job hält mich davon ein wenig ab, aber hey: Easy going.

Ich bin so wahnsinnig glücklich. In diesem Jahr, September 2017 fange ich mit der Ausbildung als Landschaftsgärtner an und bin mehr als alles andere froh, dass es bei den ganzen möglichen Büro Jobs absagen geregnet hat und mir nie richtig klar geworden ist, was zum Teufel ich nun für ein Studium anstreben soll. Aus diesem Grund arbeite ich nun vorübergehen in einer Metzgerei und auch wenn die Arbeit mir spaß macht, die Kollegen cool sind, bin ich mehr als alles andere froh dem Schichtsystem und dem Einzelhandel bald zu entkommen. Ich kann dies auch schon vor September, da mir mein Ausbildungsbetrieb einen Job anbietet und ich im Frühjahr, so ende März oder April, mit der Arbeit dort anfangen kann. Ich bin ausnahmsweise einmal im Leben ziemlich stolz auf mich, da ich in einen Betrieb geraten bin, der ziemlich weitläufig ist und ich später immer noch in die Planung und Organisation könnte, sollte die harte Arbeit Draußen auf Dauer nichts für mich sein. Auch gibt es genügend Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung, jedoch ist das wichtigste für mich erstmal die Tatsache, dass ich viel Draußen in der Natur unterwegs sein werde. Ich hätte nie und nimmer damit gerechnet dort eine Ausbildung anzufangen.

Mein Vorsatz nach dem ganzen Prüfungsstress war eigentlich mich intensiver auf die Musik zu konzentrieren, was bisher ja auch ganz gut geklappt hat. Nach etlichen reinfallen, hat sich eine Gelegenheit aus der Vergangenheit gemeldet... oder wie man das nennen kann. Mit dieser Person habe ich vor einem Jahr schon Musik gemacht. Die Umstände waren damals gegen Ende nicht mehr sehr schön. Als er gegangen ist nach Meinungsverschiedenheit mit den anderen Mitgliedern, habe auch ich das sinkende Schiff verlassen wenige Monate später. Nun, besser später als nie aber er fragt mich auch heute noch warum ich solange geblieben bin. Dummheit. Rückblickend hätte ich öfters Dinge rechtzeitig beenden sollen, so schön diese Dinge auch waren. Ich hätte es immer besser wissen, vorallem auf mich selbst hören sollen, dass es Zeit ist zu gehen, weil die Dinge schlicht und ergreifend nicht mehr waren wie zu beginn. Herausgewachsen aus dem was man liebt. Und dieses weitere loslassen, hat mich nun zu den Leuten gebracht, die alles für mich sind und es dieses mal nicht echter sein kann. Anfang letzten Jahr als er mir schrieb, ob ich mal wieder lust auf ein weiteres Projekt hätte, da hatte ich längst vergessen, dass es ihn überhaupt gibt, weil unsere zusammenarbeit nur von kurzer Zeit war. Doch die hatte immer super funktioniert. Musikalisch hab ich noch nie so einen einklang mit jemanden gehabt, ebenso wie auf dem Menschlichem Niveau. Wir bauten Stück für Stück unsere Band zusammen und errichteten erstmal den Proberaum in seinem Studio. Bis jetzt kamen wir auch super voran und ich habe noch nie so viel Spas beim singen gehabt und muss sagen, dass ich mich durch die vielen Gesangsstunden im lezten und dem Jahr zuvor auch viel sicherer fühle und mega zufrieden mit meiner Stimme bin, täglich aber weiter daran arbeite. 

Nun, das war es glaube ich erstmal über mich. Zusammengefasst bin ich momentan einfach nur happy, das sich alles in die richtige Richtung bewegt und ich mich wahnsinnig auf das freue was noch kommen wird.

Liebe Grüße an euch :)

Mittwoch, 20. Januar 2016

I always was the looser in this game

0 †

You're just like a nightmare Throwing me down
Just like an asteroid destroying my life
I just wanted you to be here and stay
The time you throw me away
Threw me away again and again
A recurring nightmare crying loud till the end
And if there is something which is so true

The nightmare is you



Ich weiß du wirst dies niemals zu Gesicht bekommen. But fuck it! 
Wie lange war ich doch in einer Welt gefangen, mit einer Gleichgültigkeit zum Bezug der Musik in meinem Leben. Stattdessen war ich bessesen von dir und unserer Vergangenheit, sowie Gegenwart, welche ich ziemlich oft bezweifelte. Jedoch, als du mir von einem zum nächsten Tag aus einem lächerlichem Grund die verbliebenen letzten Farbreste in meinem Leben genommen hattest, stand ich vor dem nichts, vor dem reinsten Wahnsinn meiner eigenen Persönlichkeit, nicht fähig die Wahrheit handzuhaben. Mein Dad meinte damals, ich solle wieder unter Menschen gehen, mich nicht verstecken, ich hätte richtig gehandelt und sei ein wunderbarer Mensch, egal was einst so wichtige Personen über mich aussagen. Irgendwo, würde ich mein Nest finden. Und ja ... JA, das habe ich. Ich aktivierte sämtliche Bandanzeigen erneut, angetrieben aus puren, damals unverständlichem Ehrgeiz meinen Kummer in Musik und einem wildem Leben zu ersticken. Ich möchte dir, mein Lieber Freund, die Details ersparren, allerdings habe ich das gefunden, was du die ganze Zeit hattest und woran ich immer Teilhaben wollte aber ich nicht konnte. Ich war naiv und habe nicht erkannt, dass ich einem Geist hinterher hetze. Heute macht mich das wütend, einfach alles, deine Vorwürfe, deine Ignoranz und dein krankes verhalten gegenüber Menschen und wie du mich doch getäuscht hast... doch vor einem halben Jahr leugnete ich es noch.
 Freundschaft und Familie. Vertrauen und Akzeptanz. Volkommenheit. Mir wird immer wieder gezeigt wie mein Dasein geschätzt wird, nicht nur im bezug auf meine Musikalischen Fähigkeiten. Menschen, die mich hören auf einer ganz anderen Ebene. So unendlich viel Leidenschaft an Musik und dem Leben, den Rock'n Roll den ich liebe, LEBE! 
Ich danke dir! Du hast mein Leben mit deinem verschwinden nicht komplett zerstört, solltest du das mit deiner arroganten scheiß Art auch nur denken. Du hast es gerettet und mir meine damals unfähigen Blinden Augen geheilt. Denn ich glaube, dieses Ereignis war genau das, was ich benötigt habe um in einen neuen Abschnitt meines Lebens zu landen. Ich möchte nicht leugnen, die Vergangenheit zu vermissen aber was ich vermisse sind Erinnerungen, keinesfalls deine geänderte Persönlichkeit. Ich mache keinem Vorwürfe, einzig allein mir. Doch ich würde niemals bereuen was geschehen ist. Nicht wenn es heißen würde, meine Gegenwart aufzugeben, denn diese ist mit meinen Jungs, unserer Musik und gemeinsamen Zukunft einfach zu genial, wenn auch etwas surreal, da es so gut, beinahe perfek aufwärts läuft. Sicher wird es nicht für immer sein, allerdings ist es die Gemeinschaft welche zählt, das was wir hinterlassen werden. Ich bin glücklich, zumindest was dein verschwinden aus meinem Leben hervorgerufen hat aber bedauere zu tiefst wie es so unvollständig enden musste. Dennoch. Ich danke dir von ganzen Herzen mich gerettet zu haben, denn endlich habe ich, ironischerweise, meinen Teil gefunden. Schönes Leben noch! Ich habe dies gewiss auch ohne dich!